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April 2011

Das Theatrum-Mundi-Ensemble Schwabach (u.a. Stadt am Weech)
präsentiert im April 2011

Die Vampertinger

Fünf Vorstellungen im LUNA-Theater!

Mit dem 2010 in Bad Tölz uraufgeführten bayerischen Grusical „Die Vampertinger“ von Gerlinde Wöhrl
wird das Theatrum-Mundi-Ensemble Schwabach unter der Regie von Karlheinz Odörfer
sein Publikum in die Bergwelt des Scharfreuter-Massivs im Karwendelgebirge entführen. 
Dort treiben skurrile Fabeltiere, Wolpertinger, Hexen, Unholde und Berggeister Ihr Unwesen.
Ihr modernes „Tagesgeschäft“ besteht darin, Touristen „zu derschrecken“ um die Einsamkeit und den Frieden der Wildnis zu erhalten.
Der zugereiste Vampir Graf Krolok aus Transsilvanien verliebt sich gegen den Willen des grantigen Berggeists Bluthardt, in Wolpi,
ein liebreizendes und properes Wolpertinger-Weib aus der Gegend. Das Ergebnis dieser ungewöhnlichen Liaison sind die „Vampertinger“,
eine fünfköpfige Bande an rotzfrechen Halbstarken, die für eine  Fülle von Streiche und Abenteuer am Scharfreuter
und in der nahe gelegenen Dorfgemeinde verantwortlich sind.  
Als Spielstätte für diese originelle, brandneue Musiktheater-Produktion konnte das Theatrum-Mundi-Ensemble
diesmal das Luna-Theater in der Neutorstraße / Kappadozia gewinnen und erweitert damit erneut nach konzeptionellen
Maßstäben den Kreis seiner Spielorte in Schwabach.  
Gruselige Komik im Stile von „Tanz der Vampire“ verbindet sich mit verrückten,
surrealen Momenten wie in der „Rocky-Horror-Picture-Show“.
Das Ganze wird abgerundet durch die mitreißende Bühnenmusik von Harry Kulzer.  
Ein unvergessliches Theatererlebnis für die ganze Familie, empfohlen ab 7 Jahren.

Quelle: http://www.tme-sc.de/cms/

Zur Zeit sind keine Theatervorstellungen in Planung
 
Wenn Sie jedoch eine Idee haben, oder Veranstalter sind,
    stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung. Bitte kontaktieren Sie uns über das entsprechende Kontaktformular auf dieser Homepage.
  Termine im April 2011


Freitag, 1. April, 20 Uhr, Premiere
Samstag, 2. April, 17 Uhr und 20 Uhr
Sonntag, 3. April, 13 Uhr und 17 Uhr

Karten

Kartenvorverkauf: Buchhandlung Lesezeichen, Königsplatz 29, Schwabach, Telefon: 0 91 22 / 29 19 und
Kasse des LUNA-Theaters. Das Ticket kostet 12,00 Euro.

Der Kartenvorverkauf beginnt im Februar. Bitte Tagespresse beachten!


24.02.2011, 19:30 Uhr: SPD Kulturtage: Fiasco Classico

Im Karussell des ungezogenen Vergnügens
Fiasco Classico bei den SPD-Kulturtagen: Musikalisches Können und gekonnte Comedy
SCHWABACH  - Sie möchten ein gutes Saxophon-Konzert besuchen? Oder lieber eine musikalische Comedy-Show? Beides ist machbar – gleichzeitig. Ein Abend mit „Fiasco Classico“, und Sie werden das eine vom anderen möglicherweise nicht mehr trennen wollen.
Bei Fiasco Classico sitzen nicht nur die Töne, sondern auch die Anzüge. Das Quartett brilliert mit einer bunten Mischung aus Kunst und Klamauk.
Bei Fiasco Classico sitzen nicht nur die Töne, sondern auch die Anzüge. Das Quartett brilliert mit einer bunten Mischung aus Kunst und Klamauk.
Foto: Scherbel

Die SPD-Kulturtage boten im Luna-Kino vor schöner Kleinkunstbühnenkulisse gut zwei Stunden lang einerseits ein Quartett von großartig spielenden Saxophonisten auf. Andererseits haben die sich dem Ulk und Klamauk vor, während und nach jeder Note verschrieben.

Zunächst das Wesentliche: die Frage der Fluchtwege aus dem hübschen Theaterkino. Im vollbesetzten Zuschauerraum ist da schon zu ahnen, wer hier wen keineswegs in die Flucht schlagen, aber musikalisch permanent aufs Glatteis führen will.

Sopran-Saxophonist Günter Priesner, Dozent an der Musikhochschule Nürnberg und ebendort „Entdecker“ der anderen drei Saxophongrößen, gibt gleich mal vor, wo’s langgeht bei „Classic & Fun“.
Jeder Ton sitzt in jeder Lage
Die melancholische Anatevka-Melodie „To Life“ intonieren die vier Bläserstimmen noch brav und statisch hinter den Mikroständern stehend. Aber schon kurz nach Charles Chaplins „Limilight“ scheint Tenorsaxophonist Andreas Baur (in dem einige der jungen Leute im Publikum den Musikpädagogen am Wolfram-von-Eschenbach-Gymnasium wieder erkennen) mal dringend raus zu müssen. Als er wiederkommt, helfen ihm die Kollegen Dirk Eidner am Alt- und Heymo Hirschmann am Baritonsaxophon bereitwillig beim Wiederanziehen, ohne Unterbrechung des eigenen Spiels natürlich. Streckenweise machen sich zwei Mann an einem Instrument zu schaffen und alles sitzt – sowohl die Töne als auch Anzug.

Immer vergnüglicher und rasanter wird die Fahrt im Karussell der musikalischen Frechheiten: die Gehörschutzversion von Beethovens Ode an die Freude verlangt den Spielern punktgenaues crescendo und piano ab – je nachdem, wann Andreas Baur den Kopfhörer abnimmt und wieder aufsetzt. Es wird getorkelt und gefallen, Kimonos und Kunststücke mit schwebenden Saxophonspielern bereichern das bunte Bühnenbild. Denn der scheinheilige erste Eindruck von seriösen Herren in grauen Anzügen hat sich ja eh längst erledigt: Aus Johann Sebastian Bachs „Air“ entwickeln die vier respektlosen Lausbuben eine „Airobic“-Version.

Dann hetzen sie die Tempi so furios durch die Melodie, dass sie ihren Solisten schnaufend schachmatt setzen. Und beim „Baby Elephant Walk“ soll dann auch das Publikum mal ran: kleine Jahrmarkt-Tröten für jeden, und der laute Spaß wird immer doller.
Ungezogen und professionell
Auch als wetteifernde Rosenkavaliere stürmen die Fiasco-Klassiker noch mal runter vor die Bühne, suchen sich schließlich eine Dame und einen Herrn als Drehleierer, die den Musikern auf der Bühne die schwarzen Mäntel auf- und auseinanderdrehen – bis der Gong auf der Bratpfanne ertönt und die Instrumente dann nur noch für Begleitmusik zum wiehernden Gelächter sorgen.

Ein ungezogenes Vergnügen, bar jeder Vernunft, aber reich an musikalischer Profession und bestens geeignet für die Schulung der Zwerchfellmuskulatur.
Quelle:
http://www.nordbayern.de/region/schwabach/im-karussell-des-ungezogenen-vergnugens-1.1030162
http://www.fiascoclassico.de/